Als die Tempo-Werke auf Opel Blitz setzten Zwar bauten die Hamburger Tempo-Werke pro Woche Hunderte ihrer begehrten Transporter. Doch im Werksverkehr musste es der Opel Blitz richten. Er galt als Lieferfahrzeug für Beschaffung von Werkzeugen und Einzelteilen. Damit wurde der Rüsselsheimer Nachkriegstransporter seiner Bestimmung gerecht. Der Blitz-Hauber galt als Allzweck-Lkw nicht nur während der Kriegsjahre, sondern auch danach. Ohne den Opel Blitz aus Kriegsjahren wäre der Wiederaufbau nach dem Krieg mühs
D 2016 als Schlepper-Schlusspunkt der Lanz-Eigenständigkeit Es war die letzte große Schlepperbaureihe der Mannheimer Traktorenschmiede. Der Lanz D 2016 entstammte der HE-Baureihe der Heinrich Lanz AG und wurde erstmals 1955 auf der DLG-Ausstellung in München präsentiert. Bis 1960 produziert gehört der D 2016 zur letzten Schleppergeneration von Lanz, galt als Volldiesel, weil bei dieser Version auf die Benzineinspritzung beim Startvorgang verzichtet wurde. Mit der Übernahme durch John Deere änderte sich 1958
Koffersattelzug (Int. Harvester) Global Van LinesTypisch USA: IH Loadstar managte den Amerika-Umzug Der International Harvester Loadstar war in den USA weit verbreitet und fand in jenen Jahren als Sattelzug oftmalige Verwendung. Mit Kofferauflieger im Schlepp galt er als verlässliche Transportkombination für vielfältige Traditionsaufgaben. Seit 1957 bot Global Van Lines den Privat- und Geschäftskunden bereits Umzugsleistungen an. Als eines der größten Umzugsunternehmen weltweit verfügte Global Van Lines übe
Endlich: Seltene Metz-Drehleiter auf MAN-Fahrgestell Zu Beginn der Siebzigerjahre waren Fahrgestelle von MAN eher eine Seltenheit in den deutschen Feuerwehrhäusern. Zu den Ausnahmen gehörten naturgemäß jene Standorte, die MAN-treu waren, weil dort Produktionsbetriebe des renommierten Lkw-Bauers lagen. Dann wurden Frontlenker-Fahrgestelle genutzt, um sie bei Metz in Karlsruhe mit einem Drehleiteraufbau versehen zu lassen. WIKING-Freunde hatten über all die Jahre immer wieder diesen naheliegenden Modellwunsch
Genuss und Komfort einer automobilen Badewanne Der Spitzname Badewanne war zu Beginn keinesfalls als Abwertung des Taunus P3 gemeint. Ganz im Gegenteil! Die Badewanne stand in den Nachkriegsjahren als Errungenschaft für Komfort und Genuss, gleichsam als Symbol wachsenden Wohlstands im Wirtschaftswunderland der Bundesrepublik. Und tatsächlich hatte der Taunus P3 etwas von einer bequemen Sänfte, die die Insassen über die neu entstandenen Asphaltpisten schweben ließ. Das Spitzenmodell von Ford in Köln, das WIK